Vereinsausflug nach Budapest

Die diesjährige viertägige Vereinsfahrt führte uns nach Budapest (Ungarn). Früh gegen 06:30 Uhr trafen wir uns am Donnerstag, 18. Juni 2026, am Nürnberger Hauptbahnhof, um gemeinsam nach Budapest zu fahren. Gut 50 Vereinsmitglieder erreichten nach einer entspannten Zugfahrt gegen 16:35 Uhr den Bahnhof Budapest-Keliti pu. (Ostbahnhof), dem prunkvollen im Jahr 1884 eröffneten, im Neurenaissancestil erbauten Kopfbahnhof. Nach einem kurzen Stopp im Hotel zur Gepäckablage, begaben wir uns auf eine Stadtrundfahrt mit dem Ikarus 630 oder eine Stadtbesichtigung per Schiff auf der Donau. Den ersten Tag ließen wir im Restaurant "Park Vendéglő" ausklingen.

Der Freitag Vormittag, 19. Juni 2026, startete mit einer kurzen Fahrt mit der Straßenbahnlinie 23/24, Einstiegshaltestelle in unmittelbarer Hotelnähe, zum Betriebshof "Baross". Nach einer ausgiebigen Betriebshofbesichtigung startete der erste Teil unserer Straßenbahnsonderfahrt mit dem Triebwagen 2806 und den Beiwagen 5005. Mit dem Straßenbahnzug befuhren wir die Strecken vom Betriebshof "Baross" über Köbányai út (Fahrtrichtung links entlang des ehemaligen "Ganz"-Werks) und Élessarok zur Zwischenendstelle "Rákospalota MÁV telep.".

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Nach einer kurzen Pause fuhren wir weiter zur Hauptwerkstatt "Fehér út" (in der Nähe der Endstation "Örs Verzér tere" der Metrolinie M2). Nach der Besichtigung der Hauptwerkstatt und einer kleinen Mittagspause fuhren wir mit dem Straßenbahnzug (TW2806 + BW5005) weiter zum Betriebshof "Hungária" und konnten auch diesen Betriebshof besichtigen. Für den zweiten Teil unserer Straßenbahnsonderfahrt wurde uns das sogenannte UV-Gespann (Triebwagen 3888 + Beiwagen 6010 + Triebwagen 3873) zur Verfügung gestellt. Mit dem Straßenbahnzug befuhren wir die Strecke vom Betriebshof "Hungária" über Izraelita temetö und Gubacsi út zum Betriebshof "Zugló". Die geplante Besichtigung des Betriebshofs "Zugló" musste wegen einer Betriebsstörung entfallen, sodass wir unser gemeinsames Abendessen im Restaurant "Aranyhal Vendéglö" etwas früher beginnen konnten.

Auch am Samstag, 20. Juni 2026, begann der Tag mit einer Fahrt zu einem Betriebshof. Diesmal fuhren wir mit dem Ersatzbus der Metrolinie M2, deren Betrieb war wegen Filmaufnahmen im östlichen Abschnitt unterbrochen, und der Straßenbahnlinie 1 zum Betriebshof "Ferencváros". Nach einer Betriebshofbesichtigung startete unsere Straßenbahnsonderfahrt mit den beiden Triebwagen 1522 und 436. Die Fahrt lief entlang der Donaustrecke (laut National Geographic eine der 10 schönsten Straßenbahnstrecken der Welt), dem Ungarisches Parlament zum Jászai Mari tér und auf der Donaustrecke zurück zur südlichen Endstelle "Közvágóhid" der Linie 2. Nach kurzem Fussweg zur gleichnamigen Straßenbahnhaltestelle auf der nahegelegenen Donaubrücke setzten wir mit den Triebwagen 611 und 2624 unsere Sonderfahrt fort. Die Strecke führte über Albertfalva kitérö, Gellérthegy-Krisztina tér und Széll Kálmán tér, wo uns ein kleiner Imbiß gereicht wurde, zur Haltestelle Hüvösvölgy. In unmittelbarer Nähe der Endhaltestelle "Hüvösvölgy" befindet sich der nördliche Endpunkt der Kindereisenbahn, der ehemaligen Budapester Pioniereisenbahn. Nach einer Werkstattbesichtigung befuhren wir mit dem Dieseltriebwagen, Baureihe "ABamot 2", die komplette Strecke bis zur südlichen Endstation "Széchenyihegy".

Die Rückfahrt in die Stadt erfolgten dann mit der Zahnradbahn. An deren stadtseitigen Endstelle bestand dann noch die Möglichkeit bestand, die Zahnradbahnwerkstatt zu besichtigen, bevor der restliche Nachmittag dann für eigenständige Aktivitäten, wie Stadtrundgänge, ausgiebige Fahrten mit den modernen Straßenbahnen oder der Földalatti, der ersten Untergrundbahn auf dem europäischen Festland, reserviert war. Erst am Abend trafen wir uns wieder zum gemeinsamen Tagesausklang im Restaurant ""Bem Étterem".

Am Sonntag, 21. Juni 2026, unseren letzten Reisetag, besichtigten wir noch den U-Bahn-Betriebshof der Metrolinie M2 (Endstation "Örs Verzér tere"), bevor wir zur Mittagszeit dann die Rückreise mit dem Zug in Richtung Nürnberg antraten. Da auch das Wetter optimal gepasst hat, dürfen wir auf ein schönes Vereins-Wochenende zurückblicken. Wir bedanken uns bei unserem Vereinsorganisationsteam und den Kollegen der Budapester Verkehrsbetriebs für den hervorragend organisierten Ausflug. 

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